IG-ZEITUNG: NR.13

 

 

VERANSTALTUNGSHINWEIS:

AB 1. MAI 2009, NEUE IG-ZEITUNG NR.14 ERHÄLTLICH

ZEITUNGSVERKÄUFER/ -INNEN
GESUCHT

POLITISCHES PROGRAMM

Matronats und Patronatskomitee_der Ig Sozialhilfe

STIMMEN VON ARMUTSBETROFFENEN

JAHRESBERICHT 2008
JAHRESBERICHT 2007
JAHRESBERICHT 2006

STATUTEN

KONTAKT/ -E-MAIL

INHALT DER IG ZEITUNG NUMMER 14

ZEITUNG NUMMER 13

ZEITUNG NUMMER 12

ZEITUNG NUMMER 11

WAS IST DIE IG-ZEITUNG?/
BESTELLUNGEN

ZEITUNGSVERKÄUFER/ -INNEN
GESUCHT

 

copyright by © IG-SOZIALHILFE

ERSTELLT: FEBRUAR 2007
AKTUALISIERT: 14.12.2009

©webmaster

 

   

 

IG ZEITUNG NR.14:

IG-SOZIALHILFE

Wenn die Börsenkurse fallen

Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben, Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heisst, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen grosse Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken auch die Spekulanten-Brut zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen hat der kleine Mann zu blechen und, das ist das Feine ja, nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.

AutorIn: unbekannt, angelehnt an Kurt Tucholsky

 

 

Solidarität mit Armutsbetroffenen

In dieser Zeitung lesen Sie, was Sozialapartheid konkret heisst, wenn es um die Mietkosten von SozialhilfeempfängerInnen geht. Pierre Heusser, Rechtsanwalt aus Zürich, weist nach, dass gewisse Wonsitzgemeinden systematisch von Sozialhilfe­empfängerInnen verlangen, eine günstigere Wohnung zu suchen, obschon es in der Wohnsitzgemeinde gar keine gibt.

Christine Goll, SP-Nationalrätin, zeichnet den von den Bürgerlichen immer wieder torpedierten Weg zur Harmonisierung der Sozialhilfe auf Bundesebene nach: Wuss­ten Sie, dass der Versuch zur Harmonisierung der so genannten „Armenpflege“ in der Schweiz vor über hundert Jahren (!) begonnen hat?

„Die Finanzkrise ist also nicht auf eine ‚simple Vertrauenskrise' bezüglich der Frei­heit des Marktes zu reduzieren. Sie offenbart vielmehr gleichzeitig eine tiefe Krise der Demokratie.“ Diese Schlussfolgerung zieht Silivia Staub-Bernasconi, Profes­sorin für Soziale Arbeit. „Den Banken geben, dem Sozialstaat nehmen“, ist wohl die Kurzformel der aktuellen Krise unserer Zeit (Seiten 9 und 10).

Lesen Sie auf den Seiten 11 und 12, was eigentlich hinter den „Missbrauchs“-Het-zen steckt, die die Schweiz seit etwa fünfzehn Jahren beschäftigen. Ständig neue Gruppierungen werden diffamiert und stigmatisiert. Kurt Wyss, freischaffender Soziologe, liefert kritische Einsichten in das verdrängte Unbehagen einer Gesell­schaft, die immer mehr auseinander treibt und „Überflüssige“ an ihre Ränder drängt.

Daher: Es braucht ein klares Nein zur Sozialapartheid in der Schweiz und eine solidarische Gegenbewegung zum millionenschweren Rechtspopulismus.

Übrigens: Die IG Sozialhilfe darf dieses Jahr einen halbrunden Geburtstag feiern: Vor 15 Jahren wurde die InterssenGemeinschaft (IG) Sozialhilfe gegründet – der Verein zur Verwirklichung der Menschenrechte für Armutsbetroffene: Einen wür­digen, jedoch auch kritischen Rückblick lesen Sie nebenan. Feiern Sie mit uns diesen Geburtstag (mehr dazu auf Seite 6).

Es gibt nur eins: Solidarität mit Armutsbetroffenen!                      IG Sozialhilfe

Inhaltsverzeichnis:

Branka Goldstein:
15 Jahre IG Sozialhilfe – nötiger denn je

5   Pierre Heusser: Wenn das Sozialamt mobbt

6    Oswald Sigg: Versorgt und vergessen

7  Christine Goll: Armut bekämpfen – jetzt!

Thomas Lampart:
Die unsichtbare Armut der Entrechteten

9  Silvia Staub-Bernasconi:
Die globale Finanzkrise – Den
Banken geben, dem Sozialstaat nehmen

11  Kurt Wyss:
Was steckt hinter den „Missbrauchs“-Hetzen?

13  Petition zum internationalen UNO-Tag gegen Armut und Ausgrenzung 2008

14  Branka Goldstein:
Verwirklichung der Menschenrechte auch
für Armutsbetroffene: Aus dem Jahresbericht der IG Sozialhilfe 2008

16  Matronats- und Patronatskomitee der IG Sozialhilfe

 

HIER ZUM LESEN ALS PDF
 

 

 ARCHIV:

IG ZEITUNG NR.13: PDF

IG ZEITUNG NR.12: PDF

IG ZEITUNG NR.11: PDF

 

 

        

 

     

 

 

 

BEREICH FRAUEN

   BEREICH
                               LANGZEITBEGLEITUNG