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VERANSTALTUNGSHINWEIS:
AB 1. MAI 2010, NEUE
IG-ZEITUNG NR.15 ERHÄLTLICH
ZEITUNGSVERKÄUFER/ -INNEN
GESUCHT

POLITISCHES PROGRAMM
Matronats und Patronatskomitee_der Ig
Sozialhilfe
STIMMEN VON ARMUTSBETROFFENEN
JAHERSBERICHT
2009
JAHRESBERICHT 2008
JAHRESBERICHT 2007
JAHRESBERICHT 2006
STATUTEN
KONTAKT/ -E-MAIL

INHALT DER IG ZEITUNG NUMMER 15
ZEITUNG NUMMER 14
ZEITUNG NUMMER 13
ZEITUNG NUMMER 12
ZEITUNG NUMMER 11
WAS IST DIE IG-ZEITUNG?/
BESTELLUNGEN
ZEITUNGSVERKÄUFER/ -INNEN
GESUCHT
copyright by
©
IG-SOZIALHILFE
ERSTELLT: FEBRUAR 2007
AKTUALISIERT:
08.07.2010
©webmaster
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Soziale Rechte für
Armutsbetroffene -Bedingungslose
und menschenwürdige
Existenzsicherung für alle!
PODIUMSGESPRÄCH UND
GEMEINSAMES ESSEN AM 10.DEZEMBER 2009
19:00 UHR GEMEINSAMES
ESSEN
20:00 UHR
PODIUMSGESPRÄCH
GZ-RIESBACH,
SEEFELDSTRASSE 93 8008 ZÜRICH, TRAM
2+4 FELDEGGSTR.

ALLE INFOS HIER
ALS PDF
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HIER ALS PDF
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Informations-und
Diskussionsveranstaltung:
Für
einklagbare soziale Rechte:
Sozialrechte in die Bundesverfassung!
Donnerstag 11. Dezember 2008
GZ-Riesbach, Seefeldstrasse 93, 8008
Zürich, Tram 2&4 bis Feldeggstrasse

HIER ALS PDF
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Nationalrat - Sommersession 2010
- Sechzehnte Sitzung -
18.06.10-08h00 Conseil
national - Session d'été 2010 -
Seizième séance - 18.06.10-08h00
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09.2006
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Petition IG Sozialhilfe.
Gegen Armut und Ausgrenzung
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Pétition IG Sozialhilfe.
Contre la pauvreté et
l'exclusion sociale
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Bericht SGK-SR 11.05.09
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Rapport CSSS-CE 11.05.09
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Ständerat/Conseil des Etats
11.06.09
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Bericht SGK-NR 28.08.09
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Rapport CSSS-CN 28.08.09
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Nationalrat/Conseil national
18.06.10
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10.2001
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Petition KABBA. Soziale
Rechte in der
Bundesverfassung und Ausbau
der Sozialhilfe
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Pétition KABBA. Droits
sociaux dans la Constitution
et développement de l'aide
sociale
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Bericht SGK-NR 27.01.10
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Rapport CSSS-CN 27.01.10
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Nationalrat/Conseil national
18.06.10
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Parmelin
Guy (V, VD), pour la commission:
Monsieur Triponez et moi-même
traiterons en alternance ces
deux pétitions. Concernant
la première pétition, déposée
par l'association IG
Sozialhilfe, "contre la pauvreté
et l'exclusion sociale", le bref
rapport de la commission qui
vous a été distribué rappelle
les objectifs essentiels de
cette pétition, qui avait été
adoptée à l'issue de la
manifestation contre la pauvreté
et l'exclusion sociale organisée
le 17 octobre 2008 à Berne.
Cette pétition, en vertu de
notre système fédéraliste,
aurait plutôt dû s'adresser aux
cantons ou aux communes, puisque
ce sont eux qui sont en charge
de l'aide sociale, ainsi que le
prévoit la répartition des
tâches telle que nous la
connaissons dans notre pays.
Cependant, la Confédération,
comme les cantons et les
communes, ne s'est pas
désintéressée pour autant de la
problématique de la pauvreté en
Suisse et de l'optimisation des
mesures qu'il faut engager
contre ce phénomène. Plusieurs
initiatives ont ainsi été
déployées afin d'améliorer la
coordination des outils
permettant de garantir la
couverture du minimum vital
entre les différents acteurs
concernés. Les faiblesses du
système actuel font
régulièrement l'objet d'analyses
et de concertations en vue de
trouver le moyen de les faire
disparaître ou à tout le moins
d'en corriger les aspects les
plus négatifs. L'Office fédéral
des assurances sociales a
d'ailleurs publié un volumineux
rapport en mars 2010, qui fait
une exégèse approfondie de la
problématique et esquisse
quelques pistes pour prévenir au
mieux cette situation et y
remédier dans la mesure du
possible. C'est en tenant
compte entre autres de tous ces
éléments qu'une majorité de la
commission vous propose
simplement de prendre acte de
cette pétition, sans y donner
suite. Une minorité propose au
contraire de donner suite à la
pétition et de la renvoyer à la
commission en chargeant celle-ci
d'élaborer un postulat. La
commission, par 12 voix contre 8
et 1 abstention, estime qu'il
est superflu de procéder par ce
moyen-là. Elle vous demande donc
de prendre acte de la pétition
sans y donner suite.
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Triponez
Pierre (RL, BE), für die
Kommission: Nachdem Herr
Parmelin jetzt die Petition der
IG Sozialhilfe "Gegen Armut und
Ausgrenzung" aus der Sicht
unserer Kommission in
französischer Sprache erläutert
hat, möchte ich die Sicht der
Kommission zur Petition KABBA
"Soziale Rechte in der
Bundesverfassung und Ausbau der
Sozialhilfe" hier kurz
erläutern. KABBA bedeutet
"Komitee der Arbeitslosen und
Armutsbetroffenen". Es ist eine
Petition, die am 22. Juli 2009
eingereicht worden ist. Diese
Petition erhebt ähnliche
Forderungen wie die bereits
besprochene, vorhin diskutierte.
Konkret fordert sie fünf Dinge:
1. ein einklagbares soziales
Recht in der Bundesverfassung;
2. eine Erhöhung des
Existenzminimums um einen
Drittel; 3. eine
Demokratisierung des
Sozialwesens; 4. die
Abschaffung der
Verwandtenunterstützungs- und
Rückzahlungspflicht; 5.
einen Datenschutz auch für
Sozialhilfebezüger. Unsere
Kommission hat diese Petition an
ihrer Sitzung vom 27. Januar
2010 diskutiert und geprüft. Die
Ausgestaltung der Sozialhilfe
ist aufgrund unserer
Aufgabenteilung ausschliesslich
eine Angelegenheit der Kantone
und Gemeinden. Wir sind in der
Mehrheit der Kommission zur
Überzeugung gekommen, dass aus
diesem Grund sämtliche
Forderungen nach einem
einheitlich festgelegten
Existenzminimum, nach
Demokratisierung des
Sozialwesens, aber auch zum
Beispiel nach Abschaffung der
Verwandtenunterstützung an die
Kantone und Gemeinden zu richten
sind. Sie wissen, dass die
Kantone schon lange über eine
übergreifende Koordination der
verschiedenen Instrumente zur
Existenzsicherung diskutieren.
Die Mehrheit der Kommission
ist klar zur Auffassung
gekommen, dass der Rat von
dieser Petition Kenntnis nehmen
sollte, ohne ihr weiter Folge zu
geben. Es gibt nun zwei
Minderheiten. Es gibt eine
Minderheit I (Goll), welche
möchte, dass man diese Petition
an die Kommission mit dem
Auftrag zurückweist, ein
Postulat im Sinne der Petenten
auszuarbeiten. Es gibt eine
Minderheit II (Prelicz-Huber),
welche sogar möchte, dass man
eine Kommissionsmotion im Sinne
dieser Petition ausarbeiten
sollte. Die
Kommissionsmehrheit beantragt
Ihnen bei einem
Stimmenverhältnis von 12 zu 11,
von dieser Petition Kenntnis zu
nehmen, ohne ihr Folge zu geben.
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Goll
Christine (S, ZH): "Wer arm
wird, ist selber schuld." Mit
dieser einfachen, aber falschen
Erklärung werden Frauen, Männer
und Kinder, die in einem reichen
Land in Armut leben müssen, in
ihrer Würde verletzt, und mit
einer solchen Erklärung kann
sich die Politik bequem aus
ihrer Verantwortung
verabschieden. Armutsfaktor
Nummer eins sind
Bildungsdefizite.
Überdurchschnittlich von Armut
betroffen oder bedroht sind
alleinerziehende Mütter,
Langzeitarbeitslose, Menschen
mit Behinderungen und
Pensionierte mit zu kleinen
Renten oder Working Poor, also
Arbeitnehmende, die zwar zu 100
Prozent erwerbstätig sind, aber
Hungerlöhne erhalten. Es sind
Menschen, die aufgrund der
aufgezählten Faktoren
unverschuldet in Armut geraten
sind, welche diese Petition am
17. Oktober 2008 - das ist
übrigens der Uno-Tag gegen Armut
und Ausgrenzung - lanciert
haben. Armutsbekämpfung
braucht ein Bündel von
verschiedenen Massnahmen in der
Sozial- und der Familienpolitik,
aber auch in der Bildungs-, der
Wirtschafts- und der
Migrationspolitik. Die Schweiz
hat bisher keine Strategie gegen
die Armut entwickelt. Das muss
sich ändern. Das Parlament hat
den Bundesrat bereits vor sehr
langer Zeit beauftragt, eine
Konferenz mit den Kantonen,
Städten, Hilfswerken und
sozialen Fachorganisationen
durchzuführen, um ein nationales
Aktionsprogramm zur Verhinderung
von Armut zu erarbeiten. Wir
schreiben das Jahr 2010, also
das Europäische Jahr gegen Armut
und soziale Ausgrenzung. Es ist
also höchste Zeit, diesen
Auftrag des Parlamentes endlich
zu erfüllen. Doch der inzwischen
veröffentlichte Bericht des
Bundesrates ist weit davon
entfernt, eine nationale
Strategie aufzuzeigen,
geschweige denn, dass er
konkrete, die Bundesebene
betreffende Handlungsvorschläge
gegen Armut und soziale
Ausgrenzung macht. Die
Politik ist gerade in
wirtschaftlich schwierigen
Situationen, wie wir sie heute
erleben, gefordert, die soziale
Sicherheit der Bevölkerung
sicherzustellen. In
verschiedenen Vorschlägen zur
Revision der
Sozialversicherungen werden
heute jedoch Kürzungen bei den
Leistungen verlangt. Ein Abbau
etwa bei der Arbeitslosen- oder
bei der Invalidenversicherung
führt aber einfach zu einer
Kostenverlagerung, und die
Endstation heisst dann für immer
mehr Menschen Sozialhilfe. Die
Koordination zwischen den
Sozialversicherungen und der
Sozialhilfe ist heute
ungenügend. Letztlich geht es in
jedem Fall um die Sicherung der
Existenz und, soweit die
betroffene Person erwerbstätig
sein kann, um die bestmögliche
Unterstützung bei der
Integration in den Arbeitsmarkt.
Deshalb braucht es endlich
ein Bundesrahmengesetz für die
Existenzsicherung. Genau diese
Frage soll der Bundesrat im
Hinblick auf die
Armutskonferenz, die am 9.
November stattfinden wird, in
einem Bericht beleuchten. Das
verlangt die Minderheit, die der
Petition in dieser Form Folge
geben will.
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09.2006
Antrag der Mehrheit Von
der Petition Kenntnis nehmen,
ohne ihr Folge zu geben.
Antrag der Minderheit
(Goll, Fehr Jacqueline,
Gilli, Prelicz-Huber,
Rechsteiner Paul, Rielle,
Rossini, Schenker Silvia,
Weber-Gobet) Der Petition
Folge geben und sie an die
Kommission zurückweisen mit
dem Auftrag, ein Postulat
auszuarbeiten.
Proposition de la majorité
Prendre acte de la pétition sans
y donner suite.
Proposition de la minorité
(Goll, Fehr Jacqueline,
Gilli, Prelicz-Huber,
Rechsteiner Paul, Rielle,
Rossini, Schenker Silvia,
Weber-Gobet) Donner suite à
la pétition et la renvoyer à la
commission avec mandat
d'élaborer un postulat.
Abstimmung - Vote
(namentlich - nominatif; Beilage
- Annexe 09.2006/4247)
Für den Antrag der Mehrheit ...
120 Stimmen Für den Antrag
der Minderheit ... 60 Stimmen
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10.2001
Antrag der Mehrheit
Von der Petition
Kenntnis nehmen, ohne ihr Folge
zu geben.
Antrag der
Minderheit I (Goll,
Baettig, Gilli, Prelicz-Huber,
Rechsteiner Paul, Rielle,
Robbiani, Rossini, Schenker
Silvia, Weber-Gobet) Der
Petition Folge geben und sie an
die Kommission zurückweisen
mit dem Auftrag, ein Postulat
auszuarbeiten.
Antrag
der Minderheit II
(Prelicz-Huber, Gilli, Goll,
Rechsteiner Paul, Rielle,
Rossini, Schenker Silvia,
Weber-Gobet) Der Petition
Folge geben und sie an die
Kommission zurückweisen mit
dem Auftrag, eine Motion
auszuarbeiten.
Proposition de la majorité
Prendre acte de la pétition sans
y donner suite.
Proposition de la minorité I
(Goll, Baettig, Gilli,
Prelicz-Huber, Rechsteiner Paul,
Rielle, Robbiani, Rossini,
Schenker Silvia, Weber-Gobet)
Donner suite à la pétition
et la renvoyer à la commission
avec mandat d'élaborer un
postulat.
Proposition
de la minorité II
(Prelicz-Huber, Gilli, Goll,
Rechsteiner Paul, Rielle,
Rossini, Schenker Silvia,
Weber-Gobet) Donner suite à
la pétition et la renvoyer à la
commission avec mandat
d'élaborer une motion.
Erste Abstimmung - Premier vote
(namentlich - nominatif; Beilage
- Annexe 10.2001/4248)
Für den Antrag der Mehrheit ...
121 Stimmen Für den Antrag
der Minderheit I ... 55 Stimmen
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Zweite Abstimmung - Deuxième
vote
(namentlich - nominatif; Beilage
- Annexe 10.2001/4249)
Für den Antrag der Mehrheit ...
124 Stimmen Für den Antrag
der Minderheit II ... 59 Stimmen
Hier als
PDF
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Petition der Kundgebung vom 17.
Oktober 2008:
Zum
Internationalen Uno-Tag,
gegen
Armut und Ausgrenzung, Münsterplatz,
Bern
Verfasst von Branka Goldstein,
Präsidentin,
Verein zur Verwirklichung der
Menschenrecht in der Schweiz
An: Herrn Bundesrat Couchepin
An: die Kommission für soziale
Sicherheit und Gesundheit des National-
und Ständerates (SGK-NR, SGK-SR;
Sekretariat der Kommission für soziale
Sicherheit und Gesundheit, 3003 Bern)
Wir, die KundgebungsteilnehmerInnen
fordern:
1. Einklagbare soziale Recht in der
Bundesverfassung: Einklagbare
soziale Rechte sollen in der
Bundesverfassung verankert und
regelmässig den Lebenshaltungskosten
angepasst werden: Nur einklagbare
soziale Rechte schaffen die Grundlage
für ein menschenwürdiges Leben und
verhindern Menschenrechtsverletzungen
durch Armut in der wohlhabenden Schweiz!
Die Bundesverfassung ist so zu
verändern, dass die Sozialziele erfüllt
werden und daraus unmittelbar Ansprüche
auf staatliche Leistungen abgeleitet
werden können. Die Grundrechte der
Bundesverfassung (Art. 12) müssen
einklagbare soziale Rechte garantieren,
um gemäss Art. 7 der BV Menschenwürde
und gemäss Art. 8 der BV
Rechtsgleichheit aller BügerInnen in der
Schweiz in Tat und Wahrheit zu
verwirklichen.
2. Erhöhung des Existenzminimum um
einen Drittel: Das Existenzminimum
bzw. die Armutsgrenze der Sozialhilfe in
der Schweiz ist um einen Drittel zu
erhöhen, damit SozialhilfebezügerInnen
nicht dem täglich krank machenden
Überlebenskampf ausgesetzt sind und am
gesellschaftlichen Leben teilhaben
können. Das Existenzminimum muss in der
ganzen Schweiz gesetzlich einheitlich
festgelegt werden, um zu verhindern,
dass Gemeinden armutsbetroffene Personen
abschieben können. Die Rechtsgleichheit
in der ganzen Schweiz muss endlich auch
in der Sozialhilfe realisiert werden.
3. Demokratisierung des Sozialwesens:
Die öffentliche Sozialhilfe ist
undemokratisch. Bei der Ausarbeitung
und Durchführung der Sozialhilfe müssen
Armutsbetroffene mit
Entscheidungskompetenz paritätisch und
gleichberechtigt vertreten sein. In
einem demokratischen Land sollen alle
miteinbezogen werden: Die soziale
Sicherheit ist die Grundlage der
Demokratie. Dementsprechend müssen den
Armutsbetroffenen auch
Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden.
Die öffentliche Sozialhilfe soll in der
ganzen Schweiz transparent und für alle
verständlich reglementiert werden.
4. Abschaffung der
Verwandtenunterstützungs- und
Rückzahlungspflicht: Viele Gemeinden
bestehen noch immer auf Rückzahlung der
Sozialhilfeleistungen durch Verwandte.
Im modernen Sozialstaat gibt es jedoch
keine Sippenhaftung. Diese
Rückzahlungspflicht führt oft zu grossen
familiären Problemen. Darum gehört sie
abgeschafft. Zudem schnappt die
Armutsfalle durch die
Rückzahlungspflicht der eigenen
Sozialleistungen bei kleinen und
mittleren Einkommen zu, weil die
Menschen dadurch auf dem Existenzminimum
gehalten werden.
5. Datenschutz auch für
SozialhilfebezügerInnen: Der
verfassungsrechtliche Anspruch (Art. 13
der BV) auf Achtung des Privat- und
Familienlebens muss vollumfänglich auch
für SozialhilfebezügerInnen gewahrt
sein. Oft verfügen jedoch Sozialbehörden
und/oder Sozialämter Sanktionen
gegenüber AntragstellerInnen oder es
gibt keine Auszahlungen, wenn sie nicht
bereit sind, Vollmachten oder
Entbindungserklärungen der ärztlichen
und amtlichen Schweigepflicht abzugeben.
Doch auch SozialhilfebezügerInnen dürfen
eine Privatsphäre haben. Darum fordern
wir: vollumfänglichen Datenschutz auch
für SozialhilfebezügerInnen!
Die Organisatoren der Kundgebung:
IG Sozialhilfe, Verein zur
Verwirklichung der Menschenrecht in der
Schweiz, Postfach 1566. 8032 Zürich,
ig-sozialhilfe@gmx.ch, Branka
Goldstein, Präsidentin 079/ 343 66 43
KABBA, Komitee der Arbeitslosen und
Armutsbetroffenen, Postfach 6950,
3001Bern
Thomas.naef@kabba.ch, Thomas Näf,
076/540 65 91
Unterstützt von:
Attac Schweiz, Attac Bern,
Comedia-Kommission für Erwerbslose und
Ausgesteuerte (KEA), Demokratische
Juristinnen und Juristen Schweiz DJS,
Gassenküche Bern, Gewerkschaftsbund
Kanton Bern GKB, Grüne Partei
Bern-Demokratische Alternative,
Grundrechte.ch, Humanistische Partei
Schweiz, JA! Junge Alternative,
Kommunistische Jugend,
Kutüsch-Kurdisch-Türkisch-Schweizerischer
Kulturverein, Neue PdA Basel, PdA
Schweiz, PdA Bern, Solidarités sans
frontières, TAXI-Magazin, Uster/ZH, Neue
Wege, Beiträge zu Religion und
Sozialismus, Zürich, Verein für
Gassenarbeit Schwarzer Peter, Basel,
vorwärts, die sozialistische Zeitung,
Redaktion Widerspruch, Zürich,
Selbsthilfegruppe für
SozialhilfebezügerInnen, Basel,
Auftragsvermittlungsstelle ETCETERA
Zürich-ein Angebot des SAH-Zürich,
Grünes Bündnis Stadt Bern, Juso Stadt
Bern, Verein Rechtsauskunft
Anwaltskollektiv, Zürich, Initiative
Grundeinkommen, Basel, Unia Region Bern
, FAU-Freie ArbeiterInnen Union,
Verein Methadon-Selbsthilfegruppe,
Zürich,
SP Stadt Bern
Hier als PDF zum
herunterladen
Kundgebung vom
17.Oktober 2008, Bern Münsterplatz...mehr>>
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Kundgebung Bern, Münsterplatz
17.
Oktober 2008, 16.00 Uhr – 21.00 Uhr:
Internationalen Tag zur Überwindung
von
Armut und Ausgrenzung
Hier zum
download und ausdrucken/print:
Flyer1(Deutsch)pdf
Flyer2(Deutsch)pdf
Flyer
(Französisch, francaise)
...mehr alles
Ausgewählte Reden und Resolution:
Kurt Wyss,
Soziologe, Zürich
Branka Goldstein,
Präsidentin der IG-Sozialhilfe Zürich
Thomas Näf,
Präsident Komitee der Arbeitslosen und
Armutsbetroffenen (Kabba)
Resolution
Fotos:



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IG-Armutstag 17.10.2007 in Bern
(Fotos hier klicken)
Armutstag 17.10.2007 in Bern
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Rede 6. Oktober:
SVP
nicht willkommen
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