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Soziale Rechte für
Armutsbetroffene -Bedingungslose
und menschenwürdige
Existenzsicherung für alle!
PODIUMSGESPRÄCH UND
GEMEINSAMES ESSEN AM 10.DEZEMBER 2009
19:00 UHR GEMEINSAMES
ESSEN
20:00 UHR
PODIUMSGESPRÄCH
GZ-RIESBACH,
SEEFELDSTRASSE 93 8008 ZÜRICH, TRAM
2+4 FELDEGGSTR.

ALLE INFOS HIER
ALS PDF
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HIER ALS PDF
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Informations-und
Diskussionsveranstaltung:
Für
einklagbare soziale Rechte:
Sozialrechte in die Bundesverfassung!
Donnerstag 11. Dezember 2008
GZ-Riesbach, Seefeldstrasse 93, 8008
Zürich, Tram 2&4 bis Feldeggstrasse

HIER ALS PDF
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Resolution der Kundgebung vom 17.
Oktober 2008:
Zum
Internationalen Uno-Tag,
gegen
Armut und Ausgrenzung, Münsterplatz,
Bern
Verfasst von Branka Goldstein,
Präsidentin,
Verein zur Verwirklichung der
Menschenrecht in der Schweiz
An: Herrn Bundesrat Couchepin
An: die Kommission für soziale
Sicherheit und Gesundheit des National-
und Ständerates (SGK-NR, SGK-SR;
Sekretariat der Kommission für soziale
Sicherheit und Gesundheit, 3003 Bern)
Wir, die KundgebungsteilnehmerInnen
fordern:
1. Einklagbare soziale Recht in der
Bundesverfassung: Einklagbare
soziale Rechte sollen in der
Bundesverfassung verankert und
regelmässig den Lebenshaltungskosten
angepasst werden: Nur einklagbare
soziale Rechte schaffen die Grundlage
für ein menschenwürdiges Leben und
verhindern Menschenrechtsverletzungen
durch Armut in der wohlhabenden Schweiz!
Die Bundesverfassung ist so zu
verändern, dass die Sozialziele erfüllt
werden und daraus unmittelbar Ansprüche
auf staatliche Leistungen abgeleitet
werden können. Die Grundrechte der
Bundesverfassung (Art. 12) müssen
einklagbare soziale Rechte garantieren,
um gemäss Art. 7 der BV Menschenwürde
und gemäss Art. 8 der BV
Rechtsgleichheit aller BügerInnen in der
Schweiz in Tat und Wahrheit zu
verwirklichen.
2. Erhöhung des Existenzminimum um
einen Drittel: Das Existenzminimum
bzw. die Armutsgrenze der Sozialhilfe in
der Schweiz ist um einen Drittel zu
erhöhen, damit SozialhilfebezügerInnen
nicht dem täglich krank machenden
Überlebenskampf ausgesetzt sind und am
gesellschaftlichen Leben teilhaben
können. Das Existenzminimum muss in der
ganzen Schweiz gesetzlich einheitlich
festgelegt werden, um zu verhindern,
dass Gemeinden armutsbetroffene Personen
abschieben können. Die Rechtsgleichheit
in der ganzen Schweiz muss endlich auch
in der Sozialhilfe realisiert werden.
3. Demokratisierung des Sozialwesens:
Die öffentliche Sozialhilfe ist
undemokratisch. Bei der Ausarbeitung
und Durchführung der Sozialhilfe müssen
Armutsbetroffene mit
Entscheidungskompetenz paritätisch und
gleichberechtigt vertreten sein. In
einem demokratischen Land sollen alle
miteinbezogen werden: Die soziale
Sicherheit ist die Grundlage der
Demokratie. Dementsprechend müssen den
Armutsbetroffenen auch
Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden.
Die öffentliche Sozialhilfe soll in der
ganzen Schweiz transparent und für alle
verständlich reglementiert werden.
4. Abschaffung der
Verwandtenunterstützungs- und
Rückzahlungspflicht: Viele Gemeinden
bestehen noch immer auf Rückzahlung der
Sozialhilfeleistungen durch Verwandte.
Im modernen Sozialstaat gibt es jedoch
keine Sippenhaftung. Diese
Rückzahlungspflicht führt oft zu grossen
familiären Problemen. Darum gehört sie
abgeschafft. Zudem schnappt die
Armutsfalle durch die
Rückzahlungspflicht der eigenen
Sozialleistungen bei kleinen und
mittleren Einkommen zu, weil die
Menschen dadurch auf dem Existenzminimum
gehalten werden.
5. Datenschutz auch für
SozialhilfebezügerInnen: Der
verfassungsrechtliche Anspruch (Art. 13
der BV) auf Achtung des Privat- und
Familienlebens muss vollumfänglich auch
für SozialhilfebezügerInnen gewahrt
sein. Oft verfügen jedoch Sozialbehörden
und/oder Sozialämter Sanktionen
gegenüber AntragstellerInnen oder es
gibt keine Auszahlungen, wenn sie nicht
bereit sind, Vollmachten oder
Entbindungserklärungen der ärztlichen
und amtlichen Schweigepflicht abzugeben.
Doch auch SozialhilfebezügerInnen dürfen
eine Privatsphäre haben. Darum fordern
wir: vollumfänglichen Datenschutz auch
für SozialhilfebezügerInnen!
Die Organisatoren der Kundgebung:
IG Sozialhilfe, Verein zur
Verwirklichung der Menschenrecht in der
Schweiz, Postfach 1566. 8032 Zürich,
ig-sozialhilfe@gmx.ch, Branka
Goldstein, Präsidentin 079/ 343 66 43
KABBA, Komitee der Arbeitslosen und
Armutsbetroffenen, Postfach 6950,
3001Bern
Thomas.naef@kabba.ch, Thomas Näf,
076/540 65 91
Unterstützt von:
Attac Schweiz, Attac Bern,
Comedia-Kommission für Erwerbslose und
Ausgesteuerte (KEA), Demokratische
Juristinnen und Juristen Schweiz DJS,
Gassenküche Bern, Gewerkschaftsbund
Kanton Bern GKB, Grüne Partei
Bern-Demokratische Alternative,
Grundrechte.ch, Humanistische Partei
Schweiz, JA! Junge Alternative,
Kommunistische Jugend,
Kutüsch-Kurdisch-Türkisch-Schweizerischer
Kulturverein, Neue PdA Basel, PdA
Schweiz, PdA Bern, Solidarités sans
frontières, TAXI-Magazin, Uster/ZH, Neue
Wege, Beiträge zu Religion und
Sozialismus, Zürich, Verein für
Gassenarbeit Schwarzer Peter, Basel,
vorwärts, die sozialistische Zeitung,
Redaktion Widerspruch, Zürich,
Selbsthilfegruppe für
SozialhilfebezügerInnen, Basel,
Auftragsvermittlungsstelle ETCETERA
Zürich-ein Angebot des SAH-Zürich,
Grünes Bündnis Stadt Bern, Juso Stadt
Bern, Verein Rechtsauskunft
Anwaltskollektiv, Zürich, Initiative
Grundeinkommen, Basel, Unia Region Bern
, FAU-Freie ArbeiterInnen Union,
Verein Methadon-Selbsthilfegruppe,
Zürich,
SP Stadt Bern
Hier als PDF zum
herunterladen
Unterstützen Sie diese Resolution mit
Ihrer Unterschrift:
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MEHR AKTIV . UNTERSCHRIFTSAMMLUNG FERTIG
Kundgebung vom
17.Oktober 2008, Bern Münsterplatz...mehr>>
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Kundgebung Bern, Münsterplatz
17.
Oktober 2008, 16.00 Uhr – 21.00 Uhr:
Internationalen Tag zur Überwindung
von
Armut und Ausgrenzung
Hier zum
download und ausdrucken/print:
Flyer1(Deutsch)pdf
Flyer2(Deutsch)pdf
Flyer
(Französisch, francaise)
...mehr alles
Ausgewählte Reden und Resolution:
Kurt Wyss,
Soziologe, Zürich
Branka Goldstein,
Präsidentin der IG-Sozialhilfe Zürich
Thomas Näf,
Präsident Komitee der Arbeitslosen und
Armutsbetroffenen (Kabba)
Resolution
Fotos:



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IG-Armutstag 17.10.2007 in Bern
(Fotos hier klicken)
Armutstag 17.10.2007 in Bern
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Rede 6. Oktober:
SVP
nicht willkommen
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